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1910-19

1910 bis 1919 - Die ersten Jahre nach dem Kriege

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Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges 1914 erlahmte der Spielbetrieb vollkommen. Im Zuge der Kriegszwangsbewirtschaftung wurde das Spielfeld in ein Weizenfeld umgepflügt. Beim Neuanfang nach dem ersten Weltkrieg stand so erst einmal das vergebliche Bemühen um einen neuen Sportplatz. Um ihren Sport wettkampfmäßig betreiben zu können, hatten sich Spieler übergangsweise dem FC Säckingen angeschlossen. Hilfesuchend wandte sich der Verein wiederholt  an den Stadtrat, die Stadt möge doch ein geeignetes Gelände zur Verfügung stellen. In der Sitzung vom 03. Juni 1919 fasste der Stadtrat folgenden Beschluss:

"Einen geeigneten Platz für Fußballspiel hat die Stadt nicht zur Verfügung. Die früheren größeren, ebenen Wiesen sind heute Gärten. Bei der jetzigen Futternot dürfte eine Wiese auch nicht zu bekommen sein. Dem Verein bleibt es überlassen, sich mit den Lonza-Werken in Verbindung zu setzen, daß vielleicht diese einen Platz entlang der Schaffhauser Straße auf dem von der Stadt erworbenen Gelände abtreten können."

Mit der Tatkraft und der finanziellen Unterstützung des Fabrikanten Oskar Mann konnte schließlich im August 1919 in der "Oberen Au" unterhalb des Waldschlosses stadtauswärts Richtung Dogern eine Wiese gepachtet werden. Der Pachtzins für die nach dem Eigentümer benannten "Ebner-Wiese" konnte vom Verein  nur mit der finanziellen Unterstützung der Stadt aufgebracht werden. Der Fußball in der Waldstadt konnte endlich wieder aufleben.

Über diese Zeit ist in der Festschrift von 1925 nachzulesen:

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1919-tuttlingen1919 – Mit 6:3 war diese VfB-Mannschaft gegen Tuttlingen erfolgreich: v.l. Boll, Link, Wegeler, Bohrmann, Schäuble, von Ottnat, Weinkötz, Rütschlin, Marder, E. Albrecht, Blech

 

 

1919-20

Bildquelle: Stadtarchiv

 

 

 

 

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