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Very important VfB-Persons

Kaiser Kurt

Als der Fußball in der Nachkriegszeit 1946 in Waldshut im damaligen Sportverein Waldshut mit dem Spielbetrieb wieder auflebte, da war auch Kurt Kaiser *1932 gemeinsam mit seinem Schulfreund Gerhard Meyer-Vorfelder, dem späteren DFB-Präsident und baden-württembergischen Landespolitiker, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbinden sollte, von Anfang an dabei.

Das Bild zeigt Kurt Kaiser und MV im Kreis ihrer A-Jugend-Kollegen von 1948/49:

Stehend von links: Ulrich Ravener, Heinz Schmidt, Heinz Hilpert, Herbert Rimmele, Kurt Kaiser, Gerhard Mayer-Vorfelder, Lothar Rimmele - knieend: Engelbert Gut, Heinz Kehrer, Bernhard Bantle, Torwart Heinz Bächle.

Zu seinen ersten Einsätzen in der 1. Mannschaft kam der aus der VfB-Jugend in den Aktivbereich gewechselte Kurt Kaiser in der Saison 1952/53. Bedingt durch die Verlagerung seines unternehmerischen Schwerpunktes durch den Aufbau eines Filialbetriebes wechselte er zur Saison 1959/60 für zwei Spielzeiten zum VfR nach Rheinfelden.

Nach seiner Rückkehr zum VfB spielte Kurt Kaiser in der zweiten Mannschaft und in der AH des Vereins und übernahm 1963 als VfB-Vorstandsmitglied das Amt des Spielausschussvorsitzenden.

1968 kandidierte Kurt Kaiser für den Vereinsvorsitz und setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen den bisherigen Amtsinhaber durch. Diese Vorstandswahlen waren allerdings mit erheblichen Nachwehen verbunden. Die bei der Wahl unterlegene Seite wollte das Votum der Vereinsmitglieder nicht akzeptieren, was letztlich die Gründung der „Sportfreunde Waldshut“, einem dritten Waldshuter Fußballverein, zur Folge hatte. Diese erstritten sich über die Stadtverwaltung das Recht zur Mitbenutzung der VfB-Platzanlagen, was mit so manchen unliebsamen Begleitumständen verbunden war und sich zum sogenannten „Waldshuter Fußballkrieg“  ausweitete. Nach zwei Spielrunden sollte sich dieses Intermezzo dank der umsichtigen Verhaltensweise des VfB-Vorstandes durch den Zusammenschluss der Sportfreunde mit dem VfB wieder erledigt haben.

altWohltuende Kontinuität nach den für den Verein unruhigen Zeiten der 60er-Jahre zeichnete danach seine weiteren Amtsjahre aus, derer er sich mit großer Hingabe für den Verein widmete. Nach dreizehn Jahren, der bis dahin längsten Amtszeit eines VfB-Vorsitzenden, legte Kurt Kaiser 1981 den Vorsitz nieder. Mit großem finanziellem Engagement, auch als Mitglied des VfB-Förderkreises, hat Kurt Kaiser den Verein  immer wieder unterstützt und hat mit seinem Beitrag in schwierigen Zeiten so auch das Weiterbestehen des Vereins ermöglicht. Zutreffend sei hier schon aus der Festschrift "75 Jahre VfB" von 1985 zitiert: "Der Schpeckle (Kurt Kaiser) hat für den VfB wahrscheinlich eine ganze Menge mehr getan als man je erfahren wird".

Für das Wirken zum Wohle „seines VfB“ war die Ernennung zum Ehrenmitglied des VfB da die doch selbstverständliche Auszeichnung

Auf dem Spielfeld blieb Kurt Kaiser in der Veteranenmannschaft weitere Jahre aktiv und verlagerte dann altersbedingt seine Aktivitäten hin zum „Bäuchlespiel“ in der Halle, wo er selbst über sein 80. Lebensjahr hinaus mitwirkte.

 

 

 

 

 

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