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Saisonverlauf 1. Mannschaft

VfB Waldshut - Spvgg Wutöschingen 0:3

VfB WaldshutBestes Fußballwetter, viele Zuschauer und eine Begegnung, die interessant zu werden schien. Auf dem Papier sah es vor dem Spiel zwar eindeutig aus, traf der VfB doch auf den aktuellen Tabellenzweiten. Allerdings hatte das Team von Holger Kostenbader zwei Wochen zuvor den damaligen Tabellenzweiten Laufenburg geschlagen und hat auch bei der knappen Niederlage bei Tabellenführer Erzingen eine gute Leistung auf den Platz gebracht.

Aber es kam anders.

Nach gut 90 Minuten stand ein standesgemäßer 0:3-Sieg des Favoriten auf dem Spielberichtsbogen. Ein Ergebnis, das in Ordnung geht, weil die Gäste mehr liefen und ihre Chancen besser nutzten. Damit konnte sich der Gästetrainer wenigstens über drei Punkte freuen. Ansonsten gab es weder für die Trainer noch für die Zuschauer beider Seiten Anlass zur Zufriedenheit. Die Partie war geprägt von Fehlpässen und Ballverlusten, gefährliche Torszenen gab es wenige, sehenswerte Spielzüge keine. Beide Mannschaften einen schlechten Tag erwischt. Das Niveau der Parie war übersichtlich.

Der VfB agierte unerklärlicherweise unsicher, hielt den Ball zu lange und verlor deshalb auffallend oft den Ball in unnötigen Dribblings. Mit zunehmender Spielzeit nahm auch die Laufbereitschaft ab. In den vergangen Spielen konnte der VfB auch bei Niederlagen vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit und Teamgeist überzeugen. Beim Spiel gegen Wutöschingen sah das eher wie ein zusammengewürfelter Haufen Einzelspieler aus. Besonders bitter für den VfB: Keeper Andrej Gerbersagen musst schon nach zwei Minuten ausgewechselt werden. Bei einer Rettungstat außerhalb des Strafraums verdrehte er sich das Knie und konnte nicht mehr weiterspielen.

Man kann als abstiegsgefährdete Mannschaft gegen den Tabellenzweiten verlieren, auch 0:3. Die Art und Weise muss der Mannschaft, muss jedem einzelnen Spieler aber zu denken geben. Momentan muss es über das Team gehen, über gegenseitige Motivation und das Ausbügeln von Fehlern der Mitspieler. Das junge Team hat schon bewiesen, dass das eine seiner großen Stärken ist. Darauf muss man sich konzentrieren. Denn jetzt zählt es. In den kommenden drei Spielen trifft der VfB auf Unteralpfen, Lauchringen und Höchenschwand/Häusern/St.Balsien. Das sind alles so genannte Sechs-Punkte-spiele.

In diesen Begnungen muss die Mannschaft nicht nur punkten, sondern sich auch Selbstvertrauen und Sicherheit zurückgewinnen, um für den Saisonendspurt bereit zu sein. Das Team hat das Zeug zum Ligaverbleib, das konnte man in vielen Spielen sehen. Eine Auftreten wie gegen Wutöschingen muss aber eine Ausnahme bleiben.

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