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Saisonverlauf

JHV im Schatten der Pandemie

Wider alle Umstände gelang es dem VfB im dritten Anlauf die diesjährige Hauptversammlung durchzuziehen. Coronabedingt in fremder Umgebung, mit Hygienekonzept, VfB-Maske und viel Abstand.

Das Thema Corona hatte – wie nicht anders zu erwarten – durchgehend Auswirkungen auf die 110. Jahreshauptversammlung des VfB. Da das eigene Sportheim zu klein gewesen wäre, traf man sich in der Halle G4 im Ziegelfeld. Stühle in vorschriftsmäßigen Abstand, Handdesinfektion am Eingang und für jeden einen Gratiskugelschreiber für den Eintrag in die Anwesenheitsliste. Sogar VfB-Masken konnte kann käuflich erwerben, an alles war gedacht.

Der Erste Vorsitzende Klaus Fricker eröffnete die Versammlung dann auch mit einem kurzen Hinweis auf die Corona-Regeln und bedankte bei Herrn Wiener vom Ordnungsamt für die Unterstützung bei der Vorbereitung.

Die Pandemie hat dem VfB in vielerlei Hinsicht einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nicht nur im sportlichen Bereich, wo der Ersten durch die Entscheidung zur Wertung der vergangenen Saison zwei Aufstiegsspiele verwehrt wurden, sondern auch bei den Finanzen. Einnahmequellen wie der Sponsorenlauf, das große May-Jugendturnier und der CityRun mussten ausfallen. Geld, das dem VfB nun für andere Projekte fehlt. Dennoch, die Ausrüstung für Trainings- und Spielbetrieb ist gesichert.

Erfreulich war hingegen der Aufstieg der Zweiten Mannschaft, die inzwischen auch eine Klasse höher gut mitspielt. Auch bei der AH gab es Gutes zu berichten. Im traditionell starken Bereich der Kameradschaftspflege lief es wieder hervorragend. Allein ein paar mehr Fußball spielende Mitglieder wünscht sich AH-Boss Micky Münch für die Zukunft.

In der Jugendabteilung können derzeit rund 200 Kinder und Jugendliche ihrem Hobby nachgehen. Die ansonsten zahlreichen Veranstaltungen fehlten im Bericht von Michael „Mimi“ Hamburger aber coronabedingt. Neben den daraus normalerweise resultierenden Einnahmen  fehlen der Abteilung auch noch weitere Trainer. Es konnten zwar in allen Altersgruppen Mannschaften gemeldet werden, die Trainerdecke ist dennoch sehr dünn.

Aus diesem Grunde versucht der VfB jetzt etwas ganz Neues. Dank der Unterstützung des Busunternehmens Hölzer und M&G Werbung werden bis zum 20.12. Hölzer Busse mit dem Slogan „Werde unser Jugendtrainer“ auf der Seite unterwegs sein.

Kassier Martin Stoll gab detailliert Auskunft zu den Finanzen des Vereins und freute sich zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres über das gleiche Habensaldo wie im Vorjahr. Nicht ohne aber im selben Atemzug darauf hinzuweisen, dass es Ende 2020 mit Sicherheit nicht mehr so gut aussehen werde.

Gemäß Satzung und Tagesordnung standen bei dieser Hauptversammlung auch Wahlen auf dem Programm. Klaus Fricker verabschiedete sich schweren Herzens von Martin Rupplet (2. Vorsitzender) und Norbert Huber (Schriftführer). Beide haben den VfB durch ihren überdurchschnittlichen Einsatz über Jahre geprägt. Der überreichte Geschenkkorb könne da wirklich nur eine kleine Geste der Dankbarkeit sein. Dies gilt im gleichen Maße auch für Mimi Hamburger, der sein Amt als Jugendleiter ebenfalls zur Verfügung gestellt hatte.

Neu gewählt wurde in das Amt des Zweiten Vorsitzenden Viktor Kargados, der als Torwarttrainer bei den Herren und der Jugend aktiv ist. Neuer Schriftführer ist Jochen Zuber. Zuvor in der Jugendhauptversammlung wurde Markus Althoff zum neuen Jugendleiter gewählt. Er hat in der Jungend auch beim VfB gespielt und eine Zeit lang die Zweite trainiert.

Und es gab noch eine weitere wichtige Personalie. Werner Späth wird sich künftig um die Belange des Freundes- und Förderkreises kümmern. Klaus Fricker dankte allen vieren für ihre Bereitschaft und überreichte ihnen gleich noch das VfB-Arbeitsdienst-T-Shirt.

Auch in diesem Jahr ehrte der  VfB langjährigen Mitglieder.  Treuenadeln für 25 Jahre Mitgliedschaft gab es für Hannes Weinkötz, Christian Wagner, Klaus Maier, Michael Betz und Nick Huber und  für 40 Jahre Markus Hölzer, Günter Hermle, Artur Gessat, Johannes Fischer und Uwe Bartram.

Seit 50 Jahre sind dem VfB treu Volker Künze, Günter Berthold, Michael Rotzinger und Michael Hamburger. Bei Werner Knobloch und Hans-Jörg Huber bedankt sich der VfB für 60 Jahre Vereinstreue.

Johann „Hans“ Krämer und Reinhard Zuber unterstützen den Verein sogar schon seit 65 Jahren und Ernst Stoll ist seit sage und schreibe 70 Jahren Mitglied im VfB Waldshut. Hut ab!

Stadtrat Harald Ebi überbrachte schließlich noch die Grüße der Stadt Waldshut-Tiengen und dankte dem VfB für seine wertvolle gemeinnützige Arbeit. Der VfB und andere Vereine seien wichtige Stützen der Gesellschaft. Ebi wünschte dem VfB die nötige Energie, die Corona-Krise unbeschadet zu überstehen.

Mit dem Hinweis darauf, dass auch das gemütliche Beisammensein nach dem offiziellen Teil in diesem Jahr ausfallen muss, schloss Klaus Fricker dann die Jahreshauptversammlung zu ungewohnt früher Stunde.

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