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Maier Bruno

Bruno Maier (*1950) trat 1960 zunächst der C-Jugend des ESV Waldshut bei und kam ein Jahr später zum VfB. Bis einschl. der Saison 1967/68 spielte er in der A-Jugend, mit der er zuletzt bei lupenreinen 36:0 Punkten und einem Torverhältnis von 105:8 Meister der Kreisklasse geworden war und verhalf ihr zum Aufstieg in die Verbandsstaffel. Diesem Jahrgang der A-Jugend hätte man wahrlich gerne eine höhere Spielklasse für einen angemessenen Kräftevergleich gewünscht.

1967-68-a-jgdBruno Maier mit seinen Mannschaftskollegen der A-Jugend 1967/68 - stehend v.l.: Alex Mehl, Jens Döbele, Christoph Werner, Klaus Mutter, Bruno Maier, Dieter Böger. Kniend: Klaus Bader, Roger Fink, Volker Hezel, Hans-Jörg Huber, Norbert Wünsche.

 

In diesem Jahr hatte er als Jugendspieler bereits erste Einsätze in der 1. Mannschaft des VfB. In ihr spielte er bis einschl. der Saison 1971/72. In der Saison 1972/73 wechselte er zum FC Säckingen in die 2.Amateurliga, fand aber schon in der Rückrunde zurück zum VfB.

Bruno_MaierZum absoluten Highlight seiner Fußballerkarriere wurde für ihn dann die Saison 1973/74, als er nach dem Aufstieg des VfB in die 2. Amateurliga mit großem Abstand zum Torschützenkönig dieser Staffel avancierte. In seinem Tordrang kaum zu bremsen erzielte er als Mittelstürmer in 30 Spielen nicht weniger als 39 Tore, genau die Hälfte der 78 Treffer, die der VfB in diesem mit dem 4. Abschlussrang erfolgreichen Spieljahr erzielte.

Es folgte eine Saison, in der Bruno Maier, von Verletzungen geplagt, nur in wenigen Spielen eingesetzt werden konnte. Schon zu Rundenbeginn entsprechend gehandicapt war nach den ersten Spieltagen eine Leistenoperation unumgänglich. Diese hatte er gerade ausgestanden, da drängte nach seinem Wiedereinsatz auch schon die andere Leiste zur OP. Die Tore von Bruno Maier fehlten dem VfB in dieser Spielzeit und sie endete nach einer insgesamt für den Verein sehr unglücklich verlaufenen Saison auf dem viertletzten Tabellenplatz, der bei einer erhöhten Zahl von vier Absteigern leider nicht zum Klassenerhalt reichte.

Für Bruno Maier folgten 2 Jahre mit dem VfB in der A-Klasse ehe er für den Nachbarn FC Tiengen 1977/78 nochmals in der 2. Amateurliga auf Torejagd ging. Danach übernahm er als Spielertrainer für eine Saison den FC Griessen (A-Klasse). 1979/80 dann die erneute Rückkehr zu dem im Abwärtstrend befindlichen und zwischenzeitlich in die Kreisliga abgestiegenen VfB, die mit dem Gewinn der Meisterschaft endete. Nach weiteren 2 Jahren in der Bezirksliga Oberrhein (vorherige A-Klasse) beendete Bruno Maier nach der Verbandsrunde 1981/82 seine Zeit als aktiver Spieler in der ersten Mannschaft des VfB.

1984-85_I_aBruno Maier Trainer der 1.Mannschaft 1984/85 - stehend von links: Trainer Bruno Maier, Karl Martini, Michael Rotzinger, Uwe Bartram, Ludwig Weinkötz, Roland Buchholz, Roland Heidt, Jürgen Umminger, Jürgen Keller, Betreuer Werner Tröndle. Kniend: Joachim Stoll, Uwe Jockers, Hans-Peter Meier, Michael Hamburger, Frank Förster, Spielführer Dietmar Knab

Als Spielausschussvorsitzender des VfB blieb er für 2 Jahre eng mit der Mannschaft verbunden und übernahm sie abschließend 1984/85 noch für ein Jahr als Trainer. Danach ließ es Bruno Maier in den AH-Mannschaften des VfB und danach seines Wohnortes Eschbach ausklingen. Von 1995 bis 2008 war er der 1. Vorstand des SV Eschbach und ist dort seit 2010 noch immer 2. Vorstand des Fördervereines.

Dies tut seiner alten Liebe zum VfB keinen Abbruch. Dem VfB ist er treu geblieben und bringt dies u.a. auch mit seiner Mitgliedschaft im Verein weiterhin zum Ausdruck.

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