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Saisonverlauf 1. Mannschaft

Videos zum Spiel gegen FC Rot-Weiss Weilheim

20211009 ma1 FC Wallbach A 2 3

FC RW Weilheim - VfB Waldshut 1:3 (0:3)

Schiedsrichter: Adrian Rützler

0:1 (19.) Stjepan Kovacevic
0:2 (38.) Stjepan Kovacevic
0:3 (41.) David Duvnjak
1:3 (92.) Alexander Rindt

Stürmer Stjepan Kovacevic macht mit seinem Torriecher den Unterschied auf dem Nägeleberg

VfB Waldshut erweist sich als cleverer im gegnerischen Strafraum und sichert sich so den verdienten 3:1-Sieg beim FC RW Weilheim. Beide Mannschaften müssen zahlreiche Stammspieler ersetzen

 

Die Probleme waren auf beiden Seiten die gleichen.Sowohl der FC RW Weilheim als auch der VfB Waldshut pfiffen – was spiel- und ligataugliches Personal angeht – aus dem letzten Loch.Die Trainer boten Spieler auf, für die die Bezirksliga unter „normalen Voraussetzungen “eine Nummer zu groß wäre. Doch in der Not wird nach jedem Strohhalm gegriffen, wenn die Kader aufs Minimum geschrumpft.Das taten die Kontrahenten unter schummrigem Flutlicht auf dem Nägeleberg in der Tat.Entsprechend durchwachsen verliefen die 90 Minuten für die frierenden Zuschauer. Dass die Partie einen Sieger hatte, lag an der individuellen Stärke des Gastes.Der hatte einen Stürmer vom Format eines Danijel Kovacevic in seinen Reihen. Der Schweizer steht seit zwei Wochen wieder im Fokus, hat an Fitness zugelegt und sein Visier wieder eingestellt.Beim 3:1-Sieg des VfB Waldshut schnürte der 29-Jährige den dritten Doppel-Pack in Folge. Dass er in der SÜDKURIER-Torjägerliste lediglich mit vier Treffern notiert ist, ist dem Spielabbruch vor Wochenfrist gegen den TuS Efringen-Kirchen geschuldet. Ehe der Unparteiische vom Platz lief,hatte Kovacevic ebenfalls zwei Tore erzielt. Während jene Tore wohl für immer in der Statistik verloren sein dürften, zählten seine Treffer in der 19.und 36. Minute hingegen – auch wenn Oliver Neff damit nicht ganz einverstanden war: „Ich bin mir nicht sicher, dass da keine Abseitsstellungen vorlagen “ , überlegte der Weilheimer Trainer nach Spielende laut, um dann aber keine Zweifel am Gästesieg aufkommen zu lassen: „Wir haben es in der ersten Hälfte nicht geschafft, mit unserer Fünferkette
und den beiden Stürmern den nötigen Druck aufzubauen. Die Waldshuter waren bei den Chancen cleverer.“ Trotz der frühen Ausfälle von Arjanit Kabashaj (4.) und Ivo Bajusic (18.), die mit Zerrungen gingen,blieben die Gäste eiskalt. Spätestens mit dem beruhigenden 3:0, das David Duvnjak noch vor der Pause in die Maschen gesetzt hatte, war das Spiel bereits entschieden.Natürlich versuchten die Weilheimer im zweiten Abschnitt, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Allerdings waren die Angriffe zu wenig durchdacht:„Bis zum Sechzehner war das in Ordnung, aber der letzte Pass kam nicht an “, monierte denn auch Neff, der außer Distanzschüssen kaum Zwingendes sah.Und wenn es dann doch einmal – die Betonung liegt auf einmal – brenzlig wurde, dann war die Waldshuter Defensive zur Stelle. SchlussmannPatrick Almeida Azevedo klatschte einen Schuss von Benjamin Streuff direkt in den Lauf von Fabian Zumkeller.
Doch ehe der Ball über die Linie kullerte, bugsierte Joel Dakouri (74.) das Spielgerät ins Toraus.Ähnliches Pech hatte Marko Bicvic auf der Gegenseite. Gleich zwei Mal traf der Ex-Profi bei seinen Schussversuchen das Weilheimer Gehäuse.Der nicht unverdiente Ehrentreffer in der Nachspielzeit blieb dem reaktivierten Alexander Rindt vorbehalten. Eher unfreiwillig traf der 34-jährige AH-Spieler per Kopfball zum 1:3-Endstand.Für VfB-Trainer Danijel Kovacevic war es ein verdienter Erfolg, denn „wir waren die bessere Elf.“Allerdings seien die Punkte erneut teuer erkauft:„Arjanit Kabashaj und Ivo Bajusic fallen wohl länger aus. Wenigstens kommen Erdal Kizilay, Marjan Jelec und Cihan Ceylan gegen die SG Mettingen/Krenkingen zurück.“

Quelle Südkurier / Matthias Scheibengruber

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