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Saisonverlauf 1. Mannschaft

VfB Waldshut - FC Wehr 3:0

Der VfB ist mit einer überzeugenden Leistung in das Fußballjahr 2019 gestartet. Das Team von Nils Mühlenweg nahm von Minute eins an das Heft in die Hand und dominierte das Spiel über 90 Minuten. Während Waldshut noch einige gute Torchancen liegen ließ, kam das Heimtor kaum ernsthaft in Gefahr.

Unsere Erste hatte sich viel vorgenommen und wollte nach einer guten Vorbereitung endlich mit der Aufholjagd loslegen. Und wenngleich am nächsten Wochenende mit Wittlingen eine wesentlich anspruchsvollere Aufgabe wartet, so darf man doch festhalten, dass unsere Jungs ihre Sache sehr gut gemacht haben. Wie aus einem Guss trat das Team auf, zeigte über weite Strecken ansehnlichen Fußball und wartete gar stellenweise mit gelungenen Kabinettstückchen auf.

Lohn für das gute Spiel nach vorne und starkes Pressing nach Ballverlusten war die frühe Führung durch Vassilios Dimitriadis. Nach einem gefühlvollen Freistoß von Shqiprim Kertoku war der Torjäger der Aufstiegssaison mit dem Kopf zur Stelle (8.).

Das gab dem VfB natürlich Rückenwind und drei Minuten stand es durch eine weiteren Kopfballtreffer 2:0. Nach einer Ecke von Kertoku auf den langen Pfosten köpfte Patrick Braun den Ball zurück an den anderen Pfosten, wo der aufgerückte Dennis Schlegel keine Mühe hatte den Ball einzunicken.
Unmittelbar vor der Pause legte sich Dimitriadis den Ball für einen Freistoß zurecht und nagelte die Kugel unhaltbar ins Netz. Der VfB ging damit verdient mit 3:0 in die Kabinen. Wehr hatte keinen guten Tag erwischt und lief überwiegend hinterher. Die wenigen Offensivaktionen bestanden meist aus langen Bällen, die aber zu unpräzise gespielt waren, um die Waldshuter Hintermannschaft in Not zu bringen.

In der zweiten Spielhälfte beschränkte sich der VfB auf Ballhalten und ging nur selten konsequent in die Offensive. Dennoch entwickelte sich die eine oder andere Chance, die aber dann nicht verwertet werden konnte. Das ist dann auch einer der Punkte, die kritisiert werden müssen, auch wenn das nach diesem Spiel Jammern auf hohem Niveau ist.

So nachvollziehbar es auch sein mag, wenn man Spiel und Gegner kontrolliert und mit 3:0 führt, Nachlässigkeiten, wie sie in der zweiten Spielhälfte mehrfach vorkamen, müssen schnellstmöglich wieder abgestellt werden. Auch das teilweise ruppige Einsteigen auf beiden Seiten dämpfte die Euphorie bei den VfB-Trainern ein wenig.

Am kommenden Sonntag fährt die Erste nun nach Wittlingen zum Tabellendritten. Hier wird sich zeigen, in wie weit sich der VfB in der Winterpause verbessert hat. Denn es geht für Wittlingen nicht nur darum, den Anschluss zu Laufenburg und Erzingen zu halten. Im Hinspiel hatte der VfB Wittlingen auf dem falschen Fuß erwischt und verdient gewonnen. Da ist also noch eine Rechnung offen.

Gelingt es uns an die ersten 45 Minuten gegen Wehr anzuknüpfen, ist aber sicher auch gegen den haushohen Favoriten etwas zu holen. Auch wenn man nur mit Außenseiterchancen nach Wittlingen fährt, wir brauchen Punkte um von den Abstiegsplätzen wegzukommen.

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