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FC Grießen - VfB Waldshut 2:4

Es lief gut für den VfB an diesem Wochenende. Auswärtssieg in Grießen und Niederlage des ärgsten Verfolgers. Damit hat man den Abstand auf Wutöschingen wieder auf drei Punkte ausgebaut und sich für den Kampf um Platz zwei gut in Stellung gebracht. Und das ist es auch, was man von diesem Spieltag mitnehmen muss. Die Leistung gegen Grießen war einmal mehr durchwachsen.

Zwar hatte der VfB gefühlte 85% Ballbesitz, was aber die großen Torchancen angeht, dürfte Grießen ähnliche Werte gehabt haben wie die Waldshuter. Tatsächlich begann der VfB kontrolliert und gleichzeitig druckvoll. Bereits in der vierten Spielminute gab es nach einem Rückpass einen indirekten Freistoß im Strafraum für den VfB. Grießen konnte aber abwehren.

In der zehnten Spielminute klappte es dann aber besser. Hannes Linke schickte Shqiprim Kertoku steil, der umkurvte einige Abwehrspieler und legte für Linke auf, der zur frühen Führung des VfB abschloss. Leider versäumte es der VfB es dann weiter Druck zu machen und schnell das zweite Tor zu erzielen. Möglichkeiten waren zwar da, es fehlte aber der letzte Zug zum Tor. Zudem fiel erneut auf, dass es mit der Laufbereitschaft nicht zum Besten stand wodurch Grießen immer mal wieder die Chance hatte, selbst offensiv zu werden.

Kurz vor der Halbzeit war es eine solche Aktion, die zum Ausgleich führte. Die VfB-Hintermannschaft war nicht im Bilde und kassierte prompt den Ausgleichstreffer. Und Grießen sollte auch direkt nach der Halbzeit einen Akzent setzen. Tobias Elbing blieb im "1 gegen 1" aber  cool und verhinderte mit einer starken Parade, dass der VfB nicht in Rückstand geriet. Die Waldshuter hielten dagegen, aber auch Harun Zengin scheiterte mit einem Heber, der kurz vor der Linie noch geklärt werden konnte.

Auch die nächste Aktion gehörte den Gästen, aber Shqiprim Kertoku schob in aussichtsreicher Position den Ball am Tor vorbei. Dann wurde es wieder brenzlig vor dem Waldshuter Tor und wieder war es Elbing der die Großchance der Gastgeber vereitelte. Das schien dann die Waldshuter doch wieder ein wenig wachgerüttelt zu haben. Mit einem Doppelschlag erzwangen sie die Vorentscheidung.

Zunächst gelang Vassilios Dimitriadis nach einem schönen Pass seines Bruders Stelios ein Tor mit dem Hinterkopf und dann wurde Zengin von David Mollmann perfekt in den Raum geschickt und erzielte nur eine Minute nach dem 1:2 das 1:3 (67.+68.). Leider ließ der VfB Grießen dann aber wieder zu viel Platz, auch weil das Mittelfeld offensichtlich Probleme mit der Kraft hatte und nicht mehr konsequent nach hinten arbeiten konnte. Zunächst wurde die Abwehr einfach überlaufen, der Grießener Angreifer schob den Ball aber am Tor vorbei. Danach reichte ein Pass in die Mitte der Viererkette, um Grießen wieder heranzubringen (2:3/78.).

In der Schlussminute war es erneut Zengin, der per Abstauber das 2:4 erzielte. Damit hatte der VfB seinen Teil erledigt und musste warten, was Wutöschingen am Sonntag gegen Murg machte. Aber in der entscheidenden Phase der Saison scheint Wutöschingen mehr zu kämpfen zu haben, als der VfB. Nach zwei Untentschieden waren die zwischenzeitlichen vier Punkte Vorsprung schon wieder weg und mit der Niederlage gegen Murg ist jetzt der VfB wieder vorne.

Aber es sind noch vier Begegnungen zu spielen und im Rennen um den zweiten Platz ist noch nichts entschieden. Es gilt nun, auch wegen der nach wie vor angespannten Personalsituation, die letzten Kräfte zu mobilisieren und auch beim nächsten Auswärtsspiel in Weizen einen Dreier einzufahren. Es ist noch nichts entschieden, aber der VfB hat aktuell die beste Ausgangsposition und das muss die Mannschaft nun einfach ins Ziel retten.

 

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